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Rauchen, Gesellschaft und Staat PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Rauchen, Gesellschaft und Staat PDF der Schilddrüse ist die medizinische Benennung für eine Vergrößerung des Schildrüsengewebes. Die häufigste Ursache für das Entstehen einer Struma ist ein Jodmangel.


Författare: Götz Laffert.
Dissertation Universität Hamburg 1997

Aussackung der Speiseröhre bei Vögeln bezeichnet, wird auf das indogermanische greup zurückgeführt. 1718 von Lorenz Heister und später von Albrecht von Haller in die medizinische Literatur eingeführt. Die Struma uninodosa weist einen einzelnen Knoten auf, die Struma multinodosa mehrere. Bevölkerung betroffen, spricht man von einer endemischen Struma, sonst von einer sporadischen Struma. Nach ihrer Dignität wird zwischen der Struma maligna, die einen bösartigen Tumor enthält, wobei es sich meist um ein Schilddrüsenkarzinom handelt, und der blanden Struma unterschieden, bei der es sich um eine nicht-entzündliche, gutartige Schilddrüsenvergrößerung bei normaler Stoffwechsellage handelt.

Die Einstufung eines Patienten in diese Grade hängt einerseits von subjektiven Faktoren beim Untersucher ab, andererseits vom Ernährungszustand des Patienten und der Ausprägung der Halsmuskulatur. Daher kann sie nur zur orientierenden Beschreibung des Befundes dienen, nicht zur exakten Größenangabe der Schilddrüse. Die weltweit häufigste Ursache der Struma ist mit etwa 90 Prozent ein ernährungsbedingter, sogenannter alimentärer, Jodmangel. Hiervon müssen andere, weniger häufige ätiologische Faktoren abgegrenzt werden. Weltweit leben etwa eine Milliarde Menschen in Jodmangelgebieten. Etwa 200 Millionen Menschen leiden an einer durch Jodmangel bedingten Struma.

Weil früher die Struma in diesen Jodmangelgebieten so häufig vorkam, spricht man auch von einer endemischen Struma. Etwa 20 Millionen Menschen, die in Gebieten mit ausgeprägtem Jodmangel leben, leiden unter den Folgen eines vorgeburtlichen oder frühlkindlichen Jodmangels. In Deutschland weisen mehr als 30 Prozent der Erwachsenen eine Schilddrüsenvergrößerung oder Schilddrüsenknoten auf. Berufung auf die Papillon-Studie zu dem Schluss, dass sich frühere Annahmen von einem Nord-Süd-Gefälle der Häufigkeit innerhalb Deutschlands und von einem wesentlichen Häufigkeits-Unterschied zwischen Männern und Frauen nicht bestätigt hätten. In der Schweiz ist die Prävalenz der Jodmangelstruma deutlich gesunken, da dort wegen der jodarmen Böden das Speisesalz seit 1919 mit Jod angereichert wird. Die Vorstellungen zur Pathogenese der Struma haben sich in den letzten Jahrzehnten geändert.