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Rechtsfragen bei open source PDF

GPL ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Die GPL kann von jedem als Lizenz verwendet werden, rechtsfragen bei open source PDF mit dieser die Freiheitsrechte der Endnutzer sicherzustellen. Sie ist die erste Copyleft-Lizenz für den allgemeinen Gebrauch.


Författare: Gerald Spindler.

Dies unterscheidet GPL von Software-Lizenzen, welche den kommerziellen Vertrieb verbieten. Die GNU GPL wurde im Januar 1989 von Richard Stallman, dem Gründer des GNU-Projekts, geschrieben. Sie basierte auf einer Vereinheitlichung gleichartiger Lizenzen, die bei früheren Versionen von GNU Emacs, dem GNU Debugger und der GNU Compiler Collection Anwendung fanden. Diese Lizenzen waren auf jedes Programm speziell zugeschnitten, enthielten aber die gleichen Vorschriften wie die aktuelle GNU GPL. GNU GPL abgeleitete, gelockerte Version der GNU GPL handelt.

Seit ihrer Einführung ist die GPL die am weitesten verbreitete freie Softwarelizenz. Die meisten Programme im GNU-Projekt sind unter der GPL und der LGPL lizenziert, darunter auch die Compilersammlung GCC, der Texteditor GNU Emacs und der Gnome Desktop. Der erste Entwurf der dritten Version der GPL wurde am 16. Januar 2006 der Öffentlichkeit zur Diskussion vorgestellt. Juni 2007 wurde schließlich die fertige Version der GPL 3 publiziert. Juni 2007, 16 Jahre nach dem Erscheinen der Version 2 im Jahre 1991, erfolgte eine Revision der Lizenz mit der Version 3. Die GPL soll eine globale Lizenz sein.

Für den Paragraphen 3 der GPL Version 2, der für das Verteilen, Kopieren und Modifizieren von Software zuständig war, und den Paragraphen 7, welcher für die Regelung von Patenten und anderen rechtlichen Beschränkungen maßgeblich war, sollten Änderungen eingeführt werden, welche die unterschiedlichen Interessen und Standpunkte aller Lizenzteilnehmer möglichst gut vereinen. Die GPL ist die Verfassung der Bewegung für freie Software. In erster Linie stehen deshalb gesellschaftspolitische Absichten im Vordergrund, erst dann technische und ökonomische. Ein absolutes Grundprinzip ist dabei der freie Austausch von Wissen, ebenso wie der freie Zugang zu technischem Wissen und Kommunikationsmitteln, nach dem Vorbild der wissenschaftlichen Freiheit.

Die FSF als Halter der GPL unter der Leitung von Richard Stallman koordinierte die Überarbeitung, beraten wurde sie dabei von Eben Moglen. Durch die angestrebte Universalität der GPL 3 ergaben sich zwangsläufig konkurrierende Interessenlagen. Januar 2006 wurde ein erster vorläufiger Entwurf veröffentlicht und zur Diskussion gestellt, um ein möglichst optimales Ergebnis für die zukünftige Publikation zu erreichen. Die GPLv3 wurde seit der Veröffentlichung des ersten Entwurfs kontrovers diskutiert. Entwurfsphase der Aspekt der Tivoisierung, der in der vorherigen Version v2 nicht bedacht worden war. Nachdem jedoch einige Bedenken wegen des zusätzlichen administrativen Aufwandes geäußert worden waren, wurde entschieden, die Affero-Lizenz als eigenständige Lizenz von der GPL getrennt zu behalten. Auch gab es Kontroversen über die Mischbarkeit von GPLv2-Software mit GPLv3-Software, welche nur unter der optionalen Klausel or later der GPL möglich ist.

Möglichkeit die Lizenz signifikant zu ändern. Nach drei weiteren Entwürfen wurde die endgültige Fassung am 29. Als Nebeneffekt der Überarbeitung sind mehrere zusätzliche Lizenzen GPL-kompatibel geworden. Die signifikant erweiterte GPLv3 wird als essentiell inkompatibel zur GPLv2 bewertet, Kompatibilität zwischen beiden Lizenzen ist nur über die optionale Klausel this version or later gegeben, welche jedoch von einigen Projekten nicht verwendet wird, beispielsweise dem Linux-Kernel. Einige Journalisten und Entwickler schließen aus der geringen Migration der Projekte von der alten GPLv2 auf die neuere GPLv3, dass eine Spaltung der Gemeinschaft entlang der Grenzen der beiden Lizenzversionen entstehe.

Alle abgeleiteten Programme eines unter der GPL stehenden Werkes dürfen von Lizenznehmern nur dann verbreitet werden, wenn sie von diesen ebenfalls zu den Bedingungen der GPL lizenziert werden. Dies betrifft nur Lizenznehmer, nicht die Inhaber der Rechte. Werk auch unter beliebigen anderen Lizenzen weitergeben. Das GNU-Projekt verwaltet eine Liste von Lizenzen welcher mit der GNU GPL kompatibel sind.

Die FSF hält Copyleft bei Programmbibliotheken zwar ebenfalls für prinzipiell gerechtfertigt, erteilt jedoch für Programme, für die sie die Rechte besitzt, manchmal aus strategischen Gründen Ausnahmen, beispielsweise um die Akzeptanz einer Bibliothek zu erhöhen. Die GPL enthält einen Anhang, der beschreibt, wie man die Lizenz auf ein neues Programm anwenden kann. Der Anhang enthält eine Standardvorlage, in die noch der Name des Programms, eine kurze Beschreibung dessen, was es tut, das Jahr der Erstellung und der Name des Autors einzufügen ist. Die Vorlage enthält einen Haftungshinweis, der warnt, dass das Programm ohne jegliche Garantie kommt. Eine zentrale Registrierungsstelle für GPL-lizenzierte Programme existiert nicht, die FSF betreibt aber zusammen mit der UNESCO ein Verzeichnis ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Mit einer von 2000 bis 2002 erarbeiteten Modernisierung des deutschen Urheberrechts sollte gesetzlich verankert werden, dass ein Urheber auf eine angemessene Vergütung in keinem Fall verzichten kann. Das Landgericht München I bestätigte in einer schriftlichen Urteilsbegründung vom 19. Verfügung, mit der einer Firma untersagt worden war, Netfilter ohne Einhaltung der GPL weiterzuverbreiten. Oktober 2006 wurde die Gültigkeit der GPL in einem weiteren Urteil bestätigt. Ein Bevollmächtigter der Programmierer von drei GPL-lizenzierten Hilfsprogrammen zum Start eines Betriebssystemkerns zog nach einer Abmahnung gegen ein Unternehmen vor Gericht, das die Programme in seiner Firmware verwendet hatte, ohne ihren Quellcode offengelegt und die GPL beigelegt zu haben.