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Religionen und Gewalt PDF

Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit. Peace is not an absence of war. It is a virtue, a state religionen und Gewalt PDF mind, a disposition for benevolence, confidence, justice.


Författare: Reinhard Hempelmann.
Welche Rolle spielen Religionen in globalen und regionalen Konflikten? Welche Selbstwahrnehmung ist notwendig und welche Wege sind zu gehen, damit eskalierende Gewalt begrenzt und gerechter Friede gefördert werden?
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Perspektivenund Disziplinen beschäftigen sich mit Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus. Ihre Aufsätze spiegeln einen unabgeschlossenen Diskussionsprozess wider, der schon deshalb weiter gehen wird, weil die Geschichte religiös legitimierter Gewalt, insbesondere im Zusammenhang islamistischer Strömungen, an kein Ende gekommen ist und öffentliche Debatten intensiv bestimmt.

Die Friedensakademie startet heuer einen „Lehrgang für nachhaltige Friedensgestaltung“. Eine Kurzinfo darüber können Sie hier finden. Um eine Weltfamilie des Friedens zu schaffen, bedarf es des Friedens in der Familie und einer Erziehung der Kinder zum Frieden. Voraussetzung für Frieden ist eine wertschätzende Beziehung zwischen den Religionen. Frieden kann nur entstehen, wenn die Wirtschaft auf Kooperation, Wertschätzung und Gemeinwohlorientierung aufbaut. Daher betrifft unser Angebot besonders diese vier Themenbereiche. Februar: Workshop „Bedingungsloses Grundeinkommen – Warum?

März: Vortrag „Ethisch wirtschaften – Was ist ein Gemeinwohl-Konto? Auch 2019 wird es wieder regelmäßige Stammtische zum „Bedingungslosen Grundeinkommen“, Info-Abende über den „Lehrgang für nachhaltige Friedensgestaltung“ und Film-Abende geben. Als Folgeveranstaltung der Podiumsdiskussion „Wie viel Waffen braucht der Friede? Februar 2019 im Wissensturm Linz statt. Demokratie im Umbruch – Weltfrieden in Gefahr? Mai: Europa – Ende oder Wende? März: „Bedingungsloses Grundeinkommen – Zukunft oder Spinnerei?

Workshop „Neues Geld – Neue Welt? Wir freuen uns über Ihre Unterstützung! Bis heute leben auf dem Kontinent fast 3000 unterschiedliche Ethnien mit mindestens 1000 verschiedenen Sprachen und zahlreichen unterschiedlichen Kulturräumen. Entsprechend ausführlich muss daher die Betrachtung der afrikanischen Religionen ausfallen, vor allem ihrer generellen religiösen Grundlagen im Rahmen ihrer ökosozialen Beziehungsgeflechte. Wie für alle ethnischen Religionen typisch, können zwar einige Gemeinsamkeiten beschrieben werden, doch grundsätzlich gilt, dass es sich auch bei den afrikanischen Religionen um jeweils eigenständige Glaubenssysteme handelt, die sich nur für uneingeweihte Dritte oftmals schwer voneinander abgrenzen lassen! Ein typisches Synkretismusphänomen, denn das von Missionaren im 15. Verallgemeinert sind Christentum und Islam Religionen der Städte.

Afrikanische Religionen sind eher außerhalb der Städte verbreitet. Die Religionen durchdringen alle Lebensbereiche und bilden keine separate Welt. Jedes Ereignis im Leben wird auf übernatürliche Ursachen zurückgeführt. Religion wird als Geburtsrecht erworben, Religionsübertritte sind nicht vorgesehen. Die Bindung an einzelne Lebensabschnitte ist intensiv. Die Vorstellung einer Lebenskraft, die die diesseitige mit der metaphysischen Welt verbindet, ist zentral. Die afrikanische Religion ist lebensbejahend und hat für Askese wenig übrig.

Ihr höchster Wert ist die allseitige Harmonie, vor allem im Rahmen der sozialen Gemeinschaft wie Familie, Klan, Sippe, Stamm, Lineage usw. Im Volksglauben verbirgt sich allerdings auch viel Angst vor Geistern, Ahnen, Magie usw. Götter: All diese Völker haben die Vorstellung eines Hochgottes oder Schöpfergottes, der jenseits der menschlichen Vorstellung und unerreichbar ist, mitunter auch als Sippenahnengeist oder Herr der Tiere bzw. Diese Gottheit ist oft geschlechtsneutral, mitunter auch männlich oder weiblich. Kosmogonie: Sie ist zentral in allen afrikanischen Glaubensvorstellungen und enthält die Ursprünge der Völker und ihre einstigen Wanderungen.

Weiter erklärt sie die grundlegenden weltanschaulichen Fragen jeder Kultur wie den Ursprung von Leben und Tod, die Natur der Gesellschaft, die Beziehungen zwischen Mann und Frau und von Lebenden und Toten etc. Mythen: Die afrikanischen Mythen weisen Themen auf, die für viele Völker gemeinsam sind und unterscheiden sich innerafrikanisch hauptsächlich in den Einzelheiten, nicht in den Grundvorstellungen. Die meisten handeln vom Ursprung und Tod des Menschen und einigen wenigen Bräuchen. Einige erzählen von der Schöpfung, vom Verlust des Paradieses und der Unsterblichkeit. Gemeinschaft: Die afrikanischen Religionen betonen durchweg die Bedeutung der Gemeinschaft und legen weit weniger Wert auf die Bedeutung des Einzelnen. Da sie die gemeinschaftsformenden Faktoren betonen, unterscheiden sich die Religionen vor allem dann voneinander, wenn dies die Gesellschaften auch tun.