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Staatlichkeit in Rom? PDF

Staatlichkeit in Rom? PDF ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Inschrift auf der Portalsäule von St. Der Lateran ist ein Bereich im Stadtteil Monti im Zentrum Roms und seit der Zeit Konstantins I. Die Lateranbasilika ist die Kathedrale des Bistums Rom und eine der sieben Pilgerkirchen.


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War die römische Republik ein Staat? Dieser Frage gehen zehn renommierte Autoren in ihren Beiträgen nach, in denen sie mögliche Träger von Staatlichkeit beleuchten, Kommunikationsstrukturen nachvollziehen und die Erfüllung spezifischer Staatsaufgaben untersuchen. Konkret werden die Rollen von Bürgern, Elite und Volk, die Themen von Eroberung und Beherrschung des Imperium Romanum sowie die Aspekte von Getreideversorgung, Infrastruktur und Rechtswesen behandelt. Hinzu kommen zwei Beiträge, die sich dezidiert mit dem Begriff des Staates und der Reichweite von Staatlichkeit als analytischer Kategorie befassen. Damit bietet der Band, inspiriert von zeitgenössischen Debatten in Rechts- und Politikwissenschaft, eine pointierte althistorische Fallstudie zu gegenwärtigen Fragen nach Staat, Staatlichkeit und Governance und einen aktuellen Überblick zum Forschungsstand zur römischen Republik.

Das Grundstück wurde benannt nach den ursprünglichen Eigentümern, der römischen Familie der Laterani. Es wurde offenbar 65 von Nero aufgrund der Beteiligung des Plautius Lateranus an der Pisonischen Verschwörung konfisziert. Jahrhunderts war dort, an der Aurelianischen Mauer, das Quartier der Elitetruppen, der Equites singulares des Kaisers Maxentius. Von welchem Zeitpunkt an der Lateran die Residenz der römischen Bischöfe war, ist in der Forschung bis heute umstritten.

Er lag gleich neben dem im 3. Jahrhundert wurden die Gebäude auf dem Lateran wiederholt von Germanen geplündert, 896 durch ein Erdbeben schwer beschädigt, jedoch immer wieder instand gesetzt. 897 fand hier die so genannte Leichensynode statt, bei der Papst Stephan VI. Neben der Kirche befand sich bis 1309 der Papstpalast, dessen Reste in der Kapelle Sancta Sanctorum und der Heiligen Treppe, der Scala Santa, fortbestehen. Zwischen den Klerikern beider Kirchen am Vatikan und am Lateran entspann sich bereits früh ein Konkurrenzkampf, in dem beide Seiten behaupteten, dieselben Reliquien zu besitzen oder schon von alters her den Vorrang vor der jeweils anderen zu besitzen.

Solange die Päpste sich hauptsächlich als römische Bischöfe und Herren der Stadt darstellen wollten, diente ihnen der auf kaiserlichem Grund erbaute lateranische Komplex als Kulisse, so in komprimiertem Maße bei ihrer Weihe und Krönung. Zustand des lateranischen Palastes, sondern eher am Wunsch der Päpste, über die Nähe zum Petrusgrab ihren universellen Führungsanspruch wieder deutlicher hervorzuheben. 1586 wurde der heutige an die Kirche angebaute Lateranpalast als päpstliche Sommerresidenz wiedererrichtet. Die baufällig gewordene antike Kirche wurde ab 1646 von Francesco Borromini für das Heilige Jahr 1650 stabilisiert und barockisiert.

Dabei hat er unter anderem den Innenraum umgestaltet, indem er die ursprünglich 14 Arkaden des Mittelschiffs auf 5 pro Seite reduzierte. Die Hauptfassade war schmucklos und wurde deshalb für besondere Festlichkeiten mit einer ephemeren Schaustaffage verkleidet. 1736 wurde die Hauptfassade mit ihren bis zu sieben Meter hohen Kolossalfiguren von Alessandro Galilei errichtet. Jahrhundert wurden die Päpste im Lateran gekrönt. 1929 sicherten die Lateranverträge der Vatikanstadt die Staatlichkeit, und u. Juli 1993 wurden der Seiteneingang und Teile der Palastfront durch eine Autobombe schwer beschädigt, außerdem wurden vierzehn Menschen verletzt. Obwohl sogar die Statik der Fassade gefährdet war, konnten die Schäden zügig wieder behoben werden.