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Studien zu den Grabdenkmälern der Römischen Kaiserzeit PDF

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Författare: Bruno Schröder.

Die bis in die Gegenwart erhaltenen römischen Bauwerke wurden 1986 als UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier ausgezeichnet. Im Unterschied zu fast allen anderen Römerstädten im heutigen Deutschland gehörte Augusta Treverorum nicht zu einer der beiden germanischen Provinzen, sondern zu Gallien. Die Stadt liegt in einem weiten Bogen der Mosel, an dem sich zwischen dem Fluss und den umliegenden Höhen des Hunsrücks eine weite, hochwasserfreie Talebene befindet. Früheste Siedlungen auf Trierer Stadtgebiet sind in der Nähe der späteren römischen Töpfereien am Pacelliufer nachgewiesen.

Es handelt sich um Funde der bandkeramischen Kultur. Die bedeutenden Zentren dieser Zeit werden nicht in derartigen Talsiedlungen vermutet. Die kleine Siedlung war allerdings Grund genug, dass wenige Jahre nach der römischen Eroberung Galliens unter Gaius Iulius Caesar oberhalb der Trierer Talweite auf dem Petrisberg eine römische Militärstation errichtet wurde. Kaiser Augustus gegründet, worauf in erster Linie der Name hindeutet, der aber erst in späterer Zeit belegt ist. Die Neuordnung der gallischen Provinzen unter Augustus, die 27 v.

Zensus begann und im Jahr 12 v. Die zweite Statthalterschaft Agrippas in Gallien 19 v. Bedeutend eingeschränkt werden kann dieser Zeitraum durch archäologische Funde. Hier sind an erster Stelle die Gründungspfähle der ersten römischen Holzbrücke über die Mosel zu nennen. Während über die Siedlung zur Zeit der Gründung nur unsichere Angaben gemacht werden können, ist im 1. Jahrhundert die Entwicklung zu einer planmäßigen Koloniestadt gut erkennbar.

Die früheste Erwähnung der Steinbrücke über die Mosel lässt sich dem Bericht des Tacitus über den Bataveraufstand des Jahres 69 n. Nicht ganz gesichert ist damit die Rechtsstellung der Stadtbewohner und der Stammesgemeinde der Treverer in der Kaiserzeit. Inschriften weiterhin verwendet wird, was keinen Schluss auf das Bürgerrecht zulässt. Der archäologische Befund bezeugt jedoch, dass der Ort im 1. Es wurden zahlreiche Bauten errichtet, so etwa um 80 die Thermen am Viehmarkt oder um 100 das Amphitheater. Grundlage des Aufstiegs der Stadt war, neben der verkehrsgünstigen Lage an der Mosel und den ins Innere Galliens führenden Straßen, Handel und Gewerbe.

Truppen des Clodius Albinus Trier, das auf der Seite seines Rivalen Septimius Severus stand. Zwischen 293 und 401 war Trier dann einer der wichtigsten Orte im Westen des Römischen Reiches. Angelockt vom Kaiserhof und den im Umfeld stationierten comitatenses ließen sich viele Menschen in der Stadt nieder, die Einwohnerzahl dürfte sich vervielfacht haben. Genaue Zahlen sind wegen mangelnder Kenntnis über das bebaute Areal innerhalb der Stadtmauern nicht zu ermitteln. Für die mittlere Kaiserzeit geht man von rund 20.

000 Einwohnern aus, von denen etwa 18. 000 im Trierer Amphitheater Platz gefunden hätten. 328 bis zu seinem Tod 340, der Usurpator Decentius von 351 bis 353. Durch die Anwesenheit des Verwaltungs- und Militärpersonals, des Hofstaats und der Münzprägestätte stieg die Bedeutung Triers im 4.