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Swisstopo 1 : 25 000 Schöftland PDF

Swisstopo 1 : 25 000 Schöftland PDF im Bezirk Kulm im Schweizer Kanton Aargau. Sie liegt im mittleren Suhrental im Süden des Kantons.


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Das Dorf erstreckt sich entlang des östlichen Rands der flachen Ebene der Suhre, wobei der Fluss im Wesentlichen die westliche Begrenzung der Siedlungsfläche bildet. Am südlichen Ende des lang gestreckten Dorfes dehnt sich die Besiedlung jedoch über die gesamte Breite des Tals aus und erreicht mit dem Ortsteil Picardie den Westrand der Ebene. Von diesem Tal wiederum zweigt in Richtung Nordosten das Surtal ab. Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 628 Hektaren, davon sind 248 Hektaren bewaldet und 149 Hektaren überbaut. Der höchste Punkt befindet sich auf 648 Metern auf dem Gschneit, der tiefste auf 443 Metern an der Suhre. Nachbargemeinden sind Hirschthal im Norden, Unterkulm im Osten, Schlossrued im Südosten, Staffelbach im Süden, Uerkheim im Südwesten und Holziken im Nordwesten. Die Alamannen siedelten sich um die Mitte des 7.

Ausgrabungen im Jahr 1964 ergaben, dass bereits damals eine Kirche errichtet worden war. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1220. Damals übergab der Stiftspropst von Schönenwerd dem Kloster St. Schöftland gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt Bern, dem so genannten Berner Aargau und war Sitz eines Gerichtsbezirks im Amt Lenzburg. Januar 1811 erhielt die Gemeinde von der Kantonsregierung das Marktrecht. Noch heute findet jeweils am 1. Mai und am letzten Samstag im Oktober ein Warenmarkt statt.

Dadurch erfuhr die Industrie einen Aufschwung. Das Schloss Schöftland wurde 1660 erbaut. An derselben Stelle befand sich während des Mittelalters ein kleiner Burgturm, der jedoch im Sempacherkrieg zerstört wurde. Seit 1917 ist das Schloss im Besitz der Einwohnergemeinde und dient als Sitz der Gemeindeverwaltung. Das 2010 in Schöftland eröffnete Rapid Museum zeigt in der eigens zu diesem Zweck umgebauten Lüscher-Schüür rund 80 Rapid-Motormäher, von den Ursprüngen im Jahre 1926 bis heute.

Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: In Gelb rotes Andreaskreuz. Jahrhunderts wurde Schöftland irrtümlicherweise das seit 1340 nachweisbare Wappen der Herren von Hattstatt aus dem Elsass zugewiesen, obwohl diese keinerlei Beziehungen zum Dorf hatten. Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung, übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige Gemeinderat. Für Rechtsstreitigkeiten ist das Bezirksgericht in Unterkulm zuständig. Auf kommunaler Ebene gibt es einen Friedensrichter, der auch für die Gemeinden Holziken, Schlossrued und Schmiedrued verantwortlich ist. Die Industriebetriebe sind kleinere und mittlere Unternehmen in den Bereichen Textilien, Maschinenbau, Metall- und Holzverarbeitung, Hoch- und Tiefbau sowie im graphischen Gewerbe.

Seit November 2009 ist an der Suhre in Schöftland das erste Wasserwirbelkraftwerk der Schweiz in Betrieb. Sie liegt an der Hauptstrasse 24 zwischen Aarau und Sursee. Michael Stettler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen. Departement Finanzen und Ressourcen, Statistik Aargau, März 2018, abgerufen am 8. Beat Zehnder: Die Gemeindenamen des Kantons Aargau.

Verlag Sauerländer, Aarau 1991, ISBN 3-7941-3122-3, S. Michael Stettler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen. Joseph Galliker, Marcel Giger: Gemeindewappen des Kantons Aargau. Lehrmittelverlag des Kantons Aargau, Buchs 2004, ISBN 3-906738-07-8, S. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850.