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Theorie und Praxis relationaler Datenbanken PDF

Das relationale Datenbankmodell wurde 1970 von Edgar F. Codd erstmals vorgeschlagen und ist bis heute theorie und Praxis relationaler Datenbanken PDF einiger Kritikpunkte ein etablierter Standard für Datenbanken. Ein Datensatz muss eindeutig identifizierbar sein.


Författare: René Steiner.

Datenbanken gewinnen zunehmend an Bedeutung. Praktiseh in je­ dem Gesehaftsbereich und aueh im Privatleben fallen Daten und In­ formationen an, we1che man in geeigneter Weise zu verwalten sueht. Wurden friiher Bibliotheken noeh mit Karteikarten verwaltet, so ist dies heute wegen der stetig waehsenden Informations- und Datenflut praktiseh nur noeh dureh den Einsatz von eomputerge­ stiltzten Datenbanksystemen moglieh. Besonders beim Suehen be­ stimmter Informationen wird der Vorteil von Computerdatenbanken wegen des reduzierten Zeitbedarfs deutlich. Aber aueh der elektro­ nisehe Zahlungsverkehr im Bankwesen ware ohne den Einsatz rie­ siger Datenbanksysteme nicht mehr zu bewaltigen. Die neuen Teehnologien bergen aber aueh grosse Risiken in sich. So ist es heute moglieh, per Knopfdruek Datenbestande unrettbar zu vernichten, rur deren Aufbau Dutzende von Mannjahren an Ar­ beit notig waren. Aueh die Computerkriminalitat ist untrennbar mit den Datenbanken verbunden. Geprellte Lohnkontibesitzer und Bankinstitute konnen davon ein Lied singen. Diese Beispiele zeigen aber, dass Daten vor Verlust und unbereehtigten Zugriffen gesehtitzt werden mtissen, worur spezielle Teehniken Anwendung finden.

In diesem Fall enthält Buch-ID die Schlüssel. Ein Schlüssel darf sich niemals ändern. Er bezieht sich auf den Datensatz und nicht auf die Position in der Tabelle. Weiterhin können Verknüpfungen genutzt werden, um die Beziehungen zwischen Tabellen auszudrücken.

Buch-ID, Autor, Verlag, Verlagsjahr, Titel, Datum der Aufnahme. Als Schlüssel dient die Buch-ID, da sie jedes Buch eindeutig identifiziert. Die Attribute wären zum Beispiel: Nutzer-ID, Vorname, Nachname. Außerdem braucht man eine dritte Tabelle Entliehen, die Informationen über die Verfügbarkeit des Buches enthält. Sie würde die Attribute Nutzer-ID und Buch-ID enthalten.

Jede Zeile dieser Tabelle Entliehen ordnet einer Nutzer-ID eine Buch-ID zu. Tabellen ohne Fremdschlüssel nennt man flache Tabellen. Neben dem relationalen Datenbankmodell gibt es verschiedene alternative Konzepte, die es erlauben, Daten in anderen Strukturen zu verwalten. Diese Konzepte haben oft nur noch eine geringe Bedeutung oder haben sich noch nicht durchgesetzt. Dennoch bieten sie für bestimmte Applikationen eine einfachere Anbindung der zu verwaltenden Daten.

In den 1960er und 1970er Jahren wurden zur betrieblichen Datenverarbeitung hierarchische Datenbanksysteme sowie Netzwerk-Datenbanksysteme verwendet. Bei diesen wird die Daten- bzw. Tabellenstruktur in der Entwurfsphase definiert und kann nicht bei der Abfrage variiert werden. Mit dem Aufkommen objektorientierter Programmiersprachen wurden zunehmend Objektdatenbanken angeboten. Einige Anbieter fügen ihren relationalen Datenbanken objektorientierte Eigenschaften hinzu und nennen diese dann objektrelationale Datenbanken.