Jugendbücher

Tod und Bewusstsein PDF

Nahtoderfahrungen beschreiben häufig einen Tunnel mit Licht, von dem die Seele angezogen wird. Die Frage nach einem Leben nach dem Tod ist ein philosophisches, religiöses und spirituelles Thema, dessen Erörterung seit dem Altertum bezeugt ist. Ablehnung: Mit dem Tod endet tod und Bewusstsein PDF Existenz eines menschlichen Individuums.


Författare: Max Herzog.
Diese Arbeit systematisiert erstmals in der Literatur die Frage nach dem Ermöglichungsgrund spezifisch menschlicher Verhaltens- und Erlebensweisen im Hinblick auf die Antwort, die der Basler Anthropologe Hans Kunz mit dem Hinweis auf ein fundierendes Geschehen im Inneren des Menschen gegeben hat. Dieses Geschehen identifiziert Kunz mit dem Nichten des inständigen Todes, eine These, die an den Geistbegriff von Ludwig Klages und an Martin Heideggers Daseinsanalytik anknüpft und die radikale Ungegenständlichkeit der von Helmuth Plessner beschriebenen «exzentrischen Position» des Menschen in neuem Lichte erscheinen lässt. So werden u.a. die Angst, das religiöse Erleben, aggressive Impulse und zärtliche Gebarensweisen ebenso wie die perversen und psychotischen Daseinsformen in ihrer Bedeutung für eine fundamental gefasste philosophische Anthropologie herausgestellt.

Ein Verstorbener lebt nicht als Subjekt weiter, sondern es gibt nur ein Weiterleben in einem übertragenen Sinn als Fortexistenz in der Erinnerung der Mitmenschen. Annahme eines Lebens nach dem Tod, das als endgültiger Zustand aufgefasst wird. In vielen Religionen wird das menschliche Leben auf der Erde als eine Reifung oder Bewährung gesehen. Reinkarnation: Nach manchen Modellen, die eine Wiedergeburt annehmen, überdauert ein geistiger Anteil des Menschen, seine Seele, den Tod des Körpers.

Dieser Anteil ist der Träger der Individualität. Er erscheint später in einem anderen Körper. Verstorbene die Einbalsamierung sowie Mumifizierung und die Zustimmung des Totengerichtes benötige. Dieses Leben sei jedoch kein wirkliches Leben. Für einen frommen Juden ist es daher besonders wichtig, in seinen Nachkommen weiterzuleben.

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod war in der letzten Zeit vor der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 unter den jüdischen Gelehrten umstritten. Heute ist die Überzeugung, dass es eine Auferstehung der Toten gebe, im Judentum üblich. Insbesondere im orthodoxen Judentum gibt es auch die Vorstellung einer Reinkarnation. Im Christentum geht man davon aus, dass der Tod infolge des Sündenfalls über die Menschheit und über die ganze gefallene Welt hereingebrochen sei.

Der Mensch sei ursprünglich für das Paradies, die Gemeinschaft mit Gott, erschaffen worden. Der Vertrauensbruch beim Sündenfall habe zur Verbannung aus dem Paradies und somit zur räumlichen Trennung von Gott zu Lebzeiten geführt. Im Christentum wird gelehrt, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, am Kreuz die Strafe für alle Sünder auf sich genommen habe und dass jeder Mensch somit von diesem Fluch erlöst sei. Die Gemeinschaft mit Gott sei somit wieder möglich und gehe über den Tod hinaus. Die Menschen würden nach ihren Taten belohnt oder bestraft. Den Ursprung des Todes sieht die Kirche als Straffolge der Sünde.