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Topographische Karte Island Hornstrandir 1 : 100 000 PDF

Hier haben wir unsere Fußabdrücke hinterlassen. Alle diese Touren lassen sich mit öffentlichen Bussen realisieren. Auf dem Alten Kjalvegur – Auf alten Wegen durchs topographische Karte Island Hornstrandir 1 : 100 000 PDF Hochland         ca. Jahrhunderte lang durchquerten die Isländer das karge, von Vergletscherung und Vulkanismus geprägte Landesinnere um z.


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Thingveranstaltungen zu gelangen oder Handel zu betreiben. Das bedeutete tagelange Ritte zu Pferd, den Unbilden des Wetters ausgesetzt, mit reißenden Gletscherflüssen konfrontiert und der Angst vor Gesetzlosen oder übernatürlichen Wesen im Nacken. Der alte Kjalvegur war eine dieser Routen durch das Hochland. Eine relativ kurze Verbindung die auch Weideplätze für die Pferde bot. Letzteres kann man sich bei einer Fahrt auf der Piste kaum vorstellen. Gute Bedingungen, wohl gerade im Vergleich zur weiter östlich verlaufenden Sprengisandur-Route. Der dänische Landvermesser Daniel Bruuns entdeckte Ende des 19.

Jahrhunderts auf eigene Intitative und mit Unterstützung der isländischen Regierung die alten Reitwege wieder. Sie wurden in Folge mit großen Steinwarten markiert. Diese ragen noch heute aus der Landschaft und weisen wieder Reitergruppen mit großen freilaufenden Herden den Weg. Der Kjölur ist eine » Geröllwüste mit einer Höhe um die 600 – 700 m. Im Westen begrenzt vom 60 km langen Gletscher Langjökull, im Osten vom Rhyolithgebirge Kerlingarfjöll mit Gipfeln bis zu 1477 m und nördlich davon dem knapp 1000 qkm großen und 1775 m hohen Hofsjökull Gletscher. Einen großen Teil des Gebiets nimmt das Lavafeld des Schildvulkans Strýtur – die Kjalhraun – ein. Heute kann man im Sommer die Kjölur-Route auf der Hochandpiste 35 bequem in wenigen Stunden mit Bus, Geländewagen bewältigen.

Das ist weder empfehlenswert noch mit einem nicht geländefähigen Mietwagen erlaubt. Sie verläuft östlich der alten Wege und ist eine reine Schotterpiste. Die Flüsse jedoch sind alle überbrückt. Angelehnt an den alten Reitweg kann man den zentralen Teil der alten Kjölur-Route erwandern.

Man bewegt sich mitten im Hochland. Wir haben trotz grauer Wolken über uns dessen Weite unheimlich genossen. Wegskizze und Kurzbeschreibung der Wanderung: » www. Obwohl eine bekannte Route, trafen wir im Juli 2003 wenig andere Wanderer. Den Hüttenbucheinträgen nach ist es zeitweise recht einsam hier. Aber auch Reisegruppen sind hier unterwegs.

Manchmal begegnet man auch Gruppen zu Pferd. Auf einen Reiter kommen 2-3 Pferde. Die Ersatzpferde werden als freilaufende Herde mitgeführt. Ein tolles Bild in der majestätischen Landschaft.

Wir hatten stets Wind, und somit mit Fliegen keine Probleme. Die Hüttenbücher allerdings enthalten viele Einträge von Geplagten. Es empfiehlt sich ein Mückennetz für den Kopf mitzunehmen. Sie stechen zwar nicht, aber zum einen sind die Viecher sehr lästig, und sie krabbeln in die Ohren rein, was echt ekelig ist. Der Weg ist teils mit Steinmännern, Schildern, selten Pflöcken markiert. Die Orientierung mit Karte ist relativ klar wenn nicht gerade dichtester Nebel herrscht. Zwischen Hveravellir und Þjófadalir kann man sich bei schlechter Sicht an der Piste orientieren, südlich davon an den gut sichtbaren Wegspuren der Reitergruppen, später am Fluss Fúlakvísl.