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Unterricht vorbereiten und planen können PDF

Please forward this error screen to qx3. Die Pflegeplanung ist ein Instrument zur konkreten Umsetzung des Pflegeprozesses. Sie ermöglicht ein zielorientiertes, unterricht vorbereiten und planen können PDF, strukturiertes und logisches Handeln und grenzt sich daher von der Laienpflege ab.


Författare: Christine Ziethen.
Der vorliegende Medienverbund aus Computerlernprogramm und Lehrbuch ermöglicht Lehramtsstudierenden und in der Praxis tätigen Lehrer/-innen einen detaillierten Einblick in die Konventionen von Unterrichtsvorbereitung und Stundenplanung als Resultat der Auseinandersetzung mit didaktischen Grundlagen.




Die Themenbereiche dieses Medienverbunds:




Was muss ich wissen?


Was gibt es zu bedenken?


Wie gehe ich systematisch vor?


Wie schreibe ich Stundenentwürfe




Diese Themen werden in einem Wechselspiel zwischen Lernprogrammbearbeitung und Nachlesen im Lehrbuch erarbeitet. Videobeispiele, Übungsaufgaben, anschauliche Texte und Lernerfolgstests machen den Medienverbund sowohl geeignet für das Selbststudium als auch für den Einsatz in Lehrveranstaltungen.

Die Pflegeplanung ist Teil der als Grundlage pflegerischen Handeln international etablierten Arbeitsmethode des Pflegeprozesses. Dieser ist ein abstrahiertes Verfahren zur Problemlösung und analytisches Handlungsmodell, basierend auf sich zyklisch wiederholenden und sich gegenseitig beeinflussenden Phasen. In dem in Deutschland verbreiteten sechsphasigen Pflegeprozessmodell nach Fiechter und Meier wird die Pflegeplanung die Ermittlung der Pflegeziele und die Pflegeplanung nochmals aufgeteilt, nach Yura und Walsh hat diese Trennung jedoch keine Auswirkung auf das Pflegeresultat selbst. Ohne die regelmäßige Korrektur der Planung setzt die Durchführung möglicherweise falsch ein und später veraltet die Planung mit dem Prozessfortschritt so, dass lediglich eine Neuplanung wieder eine gültige Arbeitsgrundlage für die Durchführung liefert. Im ersten Schritt des Pflegeprozesses, der Informationssammlung oder Assessment, werden alle verfügbaren pflegerelevanten Informationen erfasst, die dazu dienen den Pflegebedarf des Pflegeempfängers zu ermitteln.

Hierzu gehören neben den sogenannten Stammdaten, der physische und psychische Zustand sowie die Lebensgewohnheiten des Pflegebedürftigen. AEDL Essen und trinken: Herr R. Umzug in seiner neuen Umgebung eine sinnvolle Beschäftigung finden. Zur Erreichung der festgelegten Pflegeziele planen Pflegekraft und Pflegebedürftiger gemeinsam die notwendigen konkreten Pflegemaßnahmen. Diese auch als Pflegeintervention bezeichneten Handlungen werden als die Anwendung pflegerischer und interpersoneller Fähigkeiten, die Unterrichtung und das Beraten des Pflegeempfängers sowie die Organisation und die Delegation der Arbeit definiert.

AEDL Sich pflegen: Anleitung zur Gesichtswäsche im Rahmen der morgendlichen Körperpflege um 7. AEDL Essen und trinken: Bei allen Mahlzeiten in Absprache mit der Küche bevorzugte Speisen sowie zusätzliche Zwischenmahlzeiten um 15. AEDL Sich beschäftigen: Begleitung und Transport zur Seniorensportgruppe am Mittwoch um 16. 00 Uhr und zum Seniorenfrühschoppen am Samstag um 10. Angehörige durch den Sozialdienst regelmäßig über zusätzlich stattfindende Angebote informieren. Stimmt das Pflegeresultat bei der abschließenden Evaluation nicht mit der Zielvorgabe überein, werden die Gründe hierfür untersucht. Mögliche Gründe können eine lückenhafte Informationssammlung, eine Fehleinschätzung der Ausgangssituation oder des Pflegebedarfs, eine zu weite Setzung des Pflegeziels oder die Planung unangemessener Pflegemaßnahmen sein.

Die beiden Pionierinnen der Pflegeplanung im deutschsprachigen Raum nahmen noch keine Kombination dieser zwei Unterscheidungen vor. Dies geschah erst 1998, als Reinhard Lay ein Vier-Felder-Schema entwickelte: Vier Grundformen von Pflegeplänen. Beispiele: Didaktische Pflegepläne zur Pflege sturzgefährdeter Menschen, Pflege Neugeborener, Pflege bei Diabetes mellitus, Pflege nach Schenkelhalsfraktur etc. Mundpflege, zur Überwachung nach endoskopischen Untersuchungen, zur Gabe von Sondennahrung etc.

Ein individueller praktischer Pflegeplan hat den Charakter einer Pflegeverordnung und ist für alle an der Pflege Beteiligten bindend. Im individuellen praktischen Pflegeplan werden die dem Assessment folgenden Phasen des Pflegeprozesses in schriftlicher oder virtueller Form aufbereitet, üblicherweise werden die ermittelten Pflegeprobleme, Fähigkeiten und Ressourcen, Pflegeziele, Pflegemaßnahmen und deren Überprüfung einander zugeordnet. Anleitung zur Gesichtswäsche im Rahmen der morgendlichen Körperpflege um 7. In der Pflegepraxis bestehen mitunter Formulierungsschwierigkeiten bei der Pflegeplanung.

Daher kommt es zu unvollständigen oder nicht aussagekräftigen Formulierungen in den Pflegeplänen. Unterstützung können hier standardisierte Pflegeklassifikationen bieten. Hilfe der Begriffe der verschiedenen Achsen können sowohl Aussagen zur Pflegediagnosen, -outcome und -pflegemaßnahme durch die Pflegeperson postkombinatorisch entwickelt werden. Weltweit gibt es zahlreiche weitere Pflegeklassifikationssysteme, welche Pflegediagnosen, -ziele und Maßnahmen beschreiben und zur Pflegeprozessdokumentation eingesetzt werden könnten. Die Koordination und Absprache mit anderen Berufsgruppen, beispielsweise Ärzten, Logopäden oder Physiotherapeuten ist Bestandteil der pflegerischen Tätigkeit. Mit der Dokumentation des Pflegeprozesses bietet sie diesen Zugang zu den pflegerelevanten Informationen, Entscheidungen und Handlungen.

Friedhelm Henke, Christian Horstmann: Pflegeplanung exakt formuliert und korrigiert. Praktische Arbeitshilfen für Lehrende und Lernende, Pflegeprozessorientiertes Training inkl. Friedhelm Henke: Formulierungshilfen zur Pflegeplanung Zentrale Pflegedokumentation mit Hinweisen aus den MDK-Richtlinien. Manfred Hülsken-Giesler: Der Zugang zum anderen: Zur theoretischen Rekonstruktion von Professionalisierungsstrategien pflegerischen Handelns im Spannungsfeld von Mimesis und Maschinenlogik. Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e. Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung und Qualitätssicherung in der Pflege.

Praktische Arbeitshilfe für Lehrende und Lernende. Birgitt Budnik, Reinhard Lay: Pflegeplanung leicht gemacht: für die Gesundheits- und Krankenpflege. Yura und Walsch, zitiert in Maria Mischo-Kelling, Henning Zeidler: Innere Medizin und Krankenpflege. Urban und Schwarzenberg, München, ISBN 3-541-13892-0, S. R unipress, 2008, ISBN 3-89971-373-7, S. 104 oder Dagmar Wiederhold: Checklisten AEDL. Evaluation, Qualitätsmanagement, Pflegeplanung im Bereich der Pflege.