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Zur Komorbidität von Sucht und Angst PDF

Bulimie-Betroffene sind meist normalgewichtig, können zur Komorbidität von Sucht und Angst PDF auch unter- oder übergewichtig sein. Essanfällen können mehrere Tage liegen, das Essen und anschließendes Erbrechen können auch mehrmals täglich erfolgen.


Författare: Frank Neubauer.

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Alkoholbedingte Störungen zählen nicht nur zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, Alkoholabhängige weisen auch deutlich öfter komorbide Angststörungen auf als die Allgemeinbevölkerung. Die Betroffenen befinden sich in einem Teufelskreis zwischen Sucht und Angst. Dennoch wird die Komplexität dieser Doppeldiagnose in den Behand­lungssystemen wenig berücksichtigt. Zur Psychopathologie dieser Patienten­gruppe liegen kaum systematische Studien vor. Was sind die klinischen Charakteristika von Alkoholabhängigen mit Angst­störung? Inwiefern lassen sich komorbide Angststörungen überhaupt in der frühen Behandlungsphase identifizieren? Der Autor skizziert einführend Konzepte der Komorbidität und stellt Befunde zur Prävalenz sucht-komorbider Angsterkrankungen sowie den Stand der For­schung zur Psychopathologie dieser Patienten vor. Im Mittelpunkt steht eine klinische Vergleichsstudie an Alkoholabhängigen mit und ohne Angststörung in Entzugsbehandlung. Die Ergebnisse dieser Studie, die wertvolle Hinweise zu Behandlungs- und Forschungsfragen liefert, werden diskutiert. Das Buch richtet sich an Klinische Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten im Suchtbereich.

Als Auslöser für Essanfälle gelten insbesondere emotionale Faktoren, psychischer Stress, Unzufriedenheit mit der eigenen Person oder starke Gefühle von Verlassenheit. Während der Essanfälle haben die Betroffenen das Gefühl, die Kontrolle über sich selbst und über die Nahrungsmengen, die sie zu sich nehmen, zu verlieren. Die Essanfälle können aber auch geplant stattfinden. Die Bulimia nervosa beginnt oft in einem wenig höheren Alter als die mit ihr als Gegensatz verknüpfte Anorexia nervosa, etwa mit 17 oder 18 Jahren. In der Vorgeschichte der Betroffenen kann eine Magersucht bestehen.

Ausgeprägte Zahndefekte im Unterkiefer durch Magensäure. Der Oberkiefer wurde bereits durch Zahnkronen restauriert. Infolge einer Bulimie kann es zu einer Reihe von organischen Schäden kommen. Betroffene, die an einer Bulimie leiden, versuchen meist, ihre Krankheit zu verbergen. Die Prognose ist von der Dauer der Erkrankung abhängig. Die Ursachen der Bulimie ähneln denen der Magersucht.