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Zur Umsetzung von Artenschutz PDF

Hinweis: Der Verein Artenschutz Schweiz wurde am 19. Die vorliegende Website befindet zur Umsetzung von Artenschutz PDF im Aufbau und wird fortlaufend weiter ausgebaut.


Författare: Kathleen Schwerdtner Máñez Costa.
Verglichen mit der großen Anzahl gefährdeter Arten steht dem Artenschutz nur ein stark begrenztes Budget zur Verfügung. Zahlreiche Untersuchungen befassen sich deshalb mit der Frage, wie diese Mittel möglichst effektiv eingesetzt werden können. Da eine Berücksichtigung aller gefährdeten Spezies kaum möglich ist, werden in der ökologischen Literatur verschiedene Ansätze zur Auswahl prioritärer Arten oder Gebiete diskutiert. Im Gegensatz dazu sind Fragen der Umsetzung von Schutzmaßnahmen mittels umweltpolitischer Instrumente traditionell Gegenstand ökonomischer Überlegungen. Die vorliegende Arbeit verbindet diese beiden Themen durch die Entwicklung eines ökologisch-ökonomischen Konzeptes, mit dessen Hilfe Artenschutz kosteneffektiv umgesetzt werden soll. Sie gibt einen umfassenden Überblick über relevante Instrumente und diskutiert Kriterien für ihre Auswahl, wobei die besonderen Anforderungen des Artenschutzes durch die Integration so genannter art- und situationsspezifischer Charakteristika explizit berücksichtigt werden. Die praktische Relevanz dieser Überlegungen wird am Beispiel des Fischotters (Lutra lutra) in der Oberlausitz demonstriert.

Kommentare und Hinweise aller Art sind jederzeit herzlich willkommen! Am Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg, 2002, haben sich 189 Staaten, darunter die Schweiz, auf das Globale Umweltziel 2010 verpflichtet: Der Rückgang der Artenvielfalt ist bis zum Jahr 2010 deutlich zu reduzieren. Für die europäischen Länder inklusive Schweiz gilt das erweiterte Ziel gemäss Kiew Deklaration 2003: Der Verlust der Artenvielfalt ist bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Artenschutz Schweiz fordert eine Trendumkehrung: Es sind Massnahmen zu ergreifen, welche die Überlebenschancen der bedrohten Tier- und Pflanzenarten signifikant verbessern! Jahrhundert in ganz Europa durch Bejagung und Vernichtung seines Lebensraums fast vollständig ausgerottet.

In der Schweiz war er bis Mitte des 20. Ab 1958 wurden Biber an verschiedenen Orten in der Schweiz wieder ausgesetzt, so im Genferseegebiet, in der nördlichen Schweiz und an der Thur. 08 wird die Gesamtpopulation der Biber heute auf ca. In der Region Basel und im Welschland engagiert sich der Verein Pro Natura mit gezielten Aktionen für die Rückkehr der Biber in die Schweiz. Zu diesem Zweck werden auch Landkäufe getätigt und Flussabschnitte renaturiert.

Jahrhundert in ganz Mitteleuropa konsequent ausgerottet. In der Schweiz galt er seit anfangs des 20. Ab 1971 wurde der Luchs wieder in der Schweiz angesiedelt. Seither verbreitet er sich hauptsächlich in der westlichen Alpenregion und im West-Jura.

Luchsbestand in der Schweiz gesamthaft auf ca. Eines der langfristig wichtigsten Ziele liegt bei der Zusammenführung der heute gesonderten Populationen der Alpen- und der Juraregion, sowie bei der Verbindung der Schweizer Populationen zu jenen in Osteuropa. Auftrag des BAFU die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeitet für das Monitoring der Luchspopulation, die Erforschung der Lebensweise und die praktische Umsetzung bei der Bestandsicherung. Die Mopsfledermaus war früher in ganz Europa weit verbreitet.

Einsatzes von Pestiziden sind sie heute in Europa und in der Schweiz nahezu ausgestorben. Grotten und Hohlräume, um sich darin fortzupflanzen und zu überwintern. Oft legen sie bis zu 200 km zurück, um zu ihren Unterkünften zu gelangen. Grosspopulation im benachbarten Frankreich in den Gebieten Jura und Vogesen. Seit 1960 ging die Zahl der beobachteten Tiere sowohl in der Schweiz wie in Frankreich markant zurück, vor allem weil sie in ihren bevorzugten Höhlen und Grotten durch menschliche Aktivitäten immer wieder gestört wurden. Die Schutzmassnahmen umfassen Vorkehrungen wie das Errichten von unterirdischen Naturreservaten, Zutrittsverbote zu gewissen sensiblen Hohlräumen, fortlaufende Populationsbeobachtung, Sensibilisierung von Höhlenforschern und Öffentlichkeit. Seit dem Verbot von DDT in der Schweiz 1972 hat sich die Lage stabilisiert, heute leben ca.

40 Kolonien hauptsächlich in alpinen Tälern der Kantone GR, OW, BE. Schutzmassnahmen stellt man sogar ein gewisses Wachstum der Populationen fest. Seit jeher ist der Purpurreiher als Brutvogel offenbar ein eher seltener Gast in der Schweiz. Regelmässige Bruten, vorab am Neuenburgersee, wurden erst ab 1941 beobachtet, nach 1986 aber keine mehr. Insofern muss er heute in der Schweiz als ausgestorben betrachtet werden.